Arthosetherapie
Diagnose Arthrose:
Durch Knorpelabbau, der grundsätzlich in jedem Gelenk auftreten kann, entsteht Arthrose. Es kommt zu Entzündungen und damit zu Schmerzen und Ergussbildung. Bei Arthrose ist der Knorpelüberzug bereits ganz oder teilweise abgebaut, der Knochen liegt frei und verursacht durch die Reibung bei jeder Bewegung Schmerzen.
Unter dem Mikroskop erkennt man die verschiedenen Stufen der Arthrose mit der Rückbildung der Knorpelzellen. Der gesunde Knorpel besteht zu 25% aus Zellen, der Rest sind Eiweiße und Enzyme, deren Architektur den Zusammenhalt bestimmt.
ACP- Therapie: Autologes Conditioniertes Plasma
Es gibt nun eine natürliche Behandlungsform, die die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers nützt. Ohne Nebenwirkungen starker Medikamente! Studien belegen, dass bei leichter bis mittelschwerer Arthrose (dies sind die häufigsten Fälle von Arthrose) sich eine signifikante Wirkung zeigte.
Bei der ACP- Therapie werden Bestandteile Ihres eigenen Blutes zur Heilung herangezogen und bereits nach wenigen Behandlungen kommt es zu einer Linderung der Schmerzen und Verbesserung der Beweglichkeit.
Dabei nimmt Ihnen der Arzt eine kleine Menge Blut aus der Vene und durch ein besonderes Trennverfahren werden die heilenden Substanzen aus Ihrem Blut gefiltert! Ihre konzentrierte körpereigene Lösung wird in Ihr betroffenes Gelenk injiziert und nun übernimmt Ihr Körper den Heilungsprozeß im betroffenen Gelenk.
Durch seine entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung von ACP wird die so wichtige Beweglichkeit des Gelenkes für den Erhalt des Knorpels wieder hergestellt.
Bereits viele Leistungssportler setzen auch bei Verletzungen auf die heilenden Wirkungen von ACP.
Erfahren Sie hier mehr über ACP bei Arthrose
Erfahren Sie hier mehr über ACP bei Sportverletzungen
Therapie Hyaluronsäure:
Hyaluronsäure als körpereigene Substanz lindert mit ihren stoßdämpfenden
und schmierenden Eigenschaften die Bewegung im Gelenk. Fehlt sie, kommt es zu Beschwerden.
Somit gilt die Hyaluronsäuretherapie als Erfolg versprechende biologische Stoffwechselbehandlung, die dem Gelenk lediglich das zurückgibt, was es eigentlich selbst produziert. Durch Injektion der Substanz in den Gelenkspalt der von
Arthrose betroffenen Knochenverbindung wird die arthrotische
Gelenkfl üssigkeit wieder mit ausreichend Hyaluronsäure
angereichert. Somit kann sich der natürliche Stoffwechsel des Knorpels wieder normalisieren. Die Behandlung mit Hyaluronsäure umfasst etwa fünf Injektionen
im Abstand von je einer Woche.
Therapie Knorpelzelltransplantation:
Um Knorpelzellen transplantieren zu können, werden zunächst in einer Operation
aus dem Knie einige gesunde Knorpelspäne entnommen. Aus diesen werden im Labor Knorpelzellen gewonnen, die auf einem Kollagenvlies weiter gezüchtet und vermehrt werden.
Dann können sie in den Knorpeldefekt transplantiert werden, wo sie die Bildung von neuem Knorpel anregen.
Therapie Knochen-Knorpel-Transplantation:
Bei der Knochen-Knorpel-Transplantation (osteochondralen Transplantation) werden etwa acht bis zehn Millimeter große zylinderförmige Knochenstückchen mit intaktem Knorpelüberzug in geschädigte
Knorpelbereiche eingepflanzt. Meist stammen diese Knochen-Knorpel-Stückchen aus einer eher weniger belasteten Gelenk-
Knochenstelle der zu behandelnden Person.
Therapie Bioprothese:
Wenn sich im ganzen Gelenk ein diffuser Knorpelschaden findet, ist eine
Knorpelknochentransplantation nicht mehr möglich. Dann bleibt neben der Behandlung mit Knorpelspritzen - Orthokin - noch die so genannte Bioprothese.
Hierfür wird mit einer Spezialfräse die geschädigte Knorpeloberfläche abgenommen.
Dadurch wird die Neubildung von Knorpel angeregt. Der Ersatzknorpel hält etwa 3-5 Jahre.
Therapie Gelenkersatz:
1998 wurden in Deutschland ca. 130.000 künstliche Hüftgelenke und ca. 60.000 künstliche Kniegelenke bei Patienten mit einer fortgeschrittenen Arthrose implantiert. Die Tendenz ist steigend. Künstliche Gelenke werden bei Patienten eingesetzt, die einen deutlichen Verlust an Lebensqualität durch Schmerzen haben und in deren Röntgenbild eine Zerstörung des Gelenks (Knorpelverlust-Arthrose) erkennbar ist. Die Schmerzfreiheit bei künstlichen Gelenken wird dadurch erreicht, dass der Gelenkkontakt nach dem Verlust des Gelenkknorpels durch künstliche Gelenkflächen ersetzt wird. Die mit Knochenzement verankerten Kunstgelenke im Hüftgelenk halten ca. 15-20 Jahre. Gleiche Zahlen werden bereits von einigen zementlosen (Titan-) Gelenken erreicht. Ein künstliches Kniegelenk kann im Körper ca. 15-20 Jahre verbleiben. Neben der Tatsache, dass sich jedes künstliche Gelenk wieder lockern kann, können Beinlängenveränderungen sowie Drehfehler nach einem künstlichen Gelenkersatz auftreten.
