Diagnose: Rotatorenmanschettenruptur:

Die Rotatorenmanschette zieht vom Schulterblatt zum Oberarmkopf und besteht aus vier verschiedenen Muskeln, die über eine Sehne am Knochen ansetzen. Durch Verschleiß oder Verletzung können Sehnenrisse (Rupturen) auftreten. Das führt zu Schmerzen und Kraftlosigkeit. Bestimmte Bewegungen sind nicht mehr oder nur noch unter Schmerzen möglich.

 

Konservative Therapie

  • Injektion von Schmerzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten
  • Krankengymnastik zur Kräftigung der restlichen Rotatorenmanschette

 

Operation der Rotatoremanschette

 

Operation: Nach arthroskopischer Darstellung des Risses wird dieser vernäht und das Ende der gerissenen Sehne mit kleinen Knochenankern wieder am Oberarmkopf in anatomischer Position befestigt. Als moderne Knochenanker stehen Titananker und resorbierbare Anker zur Verfügung. Je nach Größe des Risses kann der Eingriff arthroskopisch oder über einen kleinen Hautschnitt erfolgen. Ist die Gewebequalität schlecht oder eine vollständige Deckung des Defektes nicht möglich, kann ein biologisches Netz zur Verstärkung eingesetzt werden. Das Material dieses Netzes löst sich über Monate vollständig auf und wird durch körpereigenes sehnenähnliches Gewebe ersetzt.