Homöopathie, Akupunktur und Neuraltherapie bei Wirbelsäulenleiden und allgemein orthopädischen Gelenk- und Sehnenerkrankungen
Studien haben ergeben, dass 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mindestens ein Mal im Leben unter starken Rückenschmerzen leiden. Ursache ist vor allem die zunehmende Bewegungsarmut in unserer Gesellschaft. 20 Prozent der Rückenschmerzen haben eine körperliche Ursache, aber auch psychische und soziale Auslöser sind mitverantwortlich. Während fast jede zweite Frau über 50 Jahre über Wirbelsäulenbeschwerden klagt, sind es bei den Männern zwischenzeitlich drei von vier.
Häufigste Gelenkerkrankung ist die Arthrose, also der Gelenkverschleiß.
Bei Wirbelsäulenleiden und Gelenkbeschwerden ergänzt die Naturheilkunde das Spektrum der klassischen Medizin auf wirkungsvolle Weise, insbesondere Homöopathie und Akupunktur. Aber auch die Neuraltherapie ist als wirksame Methode zur Linderung von Schmerzen geeignet.
Neuraltherapie nach Huneke
Ein wesentlicher Konservativer therapeutischer Schwerpunkt der Praxis ist die Anwendung der Neuraltherapie.
Die Neuraltherapie wurde in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts von den Gebrüdern Ferdinand und Walter Huneke entdeckt und zählt zu den Naturheilverfahren.
In grundlegenden Forschungen hatte u.a. Prof. Speranski (1936) die Bedeutung des vegetativen Nervensystems erkannt und die „Neural-Pathologie“ begründet, woraus dann der Name „Neural –Therapie“ entstand.Es geht um Wiederherstellung und Unterstützung der Selbst‑ Regulation des Organismus, die z.B. durch Störfelder wie Narben gestört sein kann.
Grundprinzip ist die Injektion eines lokalen Betäubungsmittels an bestimmte Stellen, wobei verschiedene Ziele erreicht werden sollen. Im Rahmen eine komplementären Ergänzung können zusätzlich homeopathische Arzneimittel zur Wirkungsverstärkung beigemischt werden.
Zusätzlich werden kleinere Mengen des ausgewählten Medikamentes
direkt unter die Haut gespritzt (Quaddeln), die über einen
längeren Zeitraum das Medikament frei setzen und so für
eine verstärkte Schmerzverminderung und Autoregulation des vegetativen Nervensystems sorgen.
